Burger Museum
Landapotheke, Gewerbe & Schifffahrt

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burger-museum.de

Burger
Museum
Landapotheke, Gewerbe & Schifffahrt
Große Mühlenstraße 6, D 25712 Burg/D.
Tel.: 04825/902200

 

Öffnungszeiten:
  Hauptsaison: Ab Ostern sonntags, vom 1.Mai bis 31. Okt. dienstags, freitags, samstags und sonntags, jeweils von 14.30 bis 16.30 Uhr, in der Nebensaison nur sonntags. Am 15.November und am 2.Advent von 14 bis 17 Uhr. Weihnachten bis Ostern geschlossen.

Eintrittspreise:
Erwachsene: 3,00€
Schüler: 1,50€
(einschließlich Apothekenführung)

Gruppen
auf Anmeldung
Tel.: 04825/2289
Sie werden in Gruppen a 7 Personen durch unser Museum und die Apotheke geführt.
Ab 10 Personen:
2,50€ je Person

Klönschnack & Kaffee
Im urgemütlichen Museums-Cafe des Burger Museums finden bis zu 30 Personen Platz.

 

Die Museums-Apotheke

Die Rezepturwaage der Burger Apotheke wurde am 10. Juli 1887 aufgestellt und in Betrieb genommen.

 


Im Jahre 1980 wurde man in der Privilegierten Apotheke in Burg fündig. Beim Stöbern auf dem Dachboden hielt man plötzlich die Schleswig-Holsteinische Medizinalverfassung von 1834 in den Händen.

Das machte neugierig und in der nächsten Zeit wurden sämtliche Böden, Abseiten, Keller und Stallungen der alten Apotheke durchsucht.
Das Ergebnis war sensationell: Man fand fast eine komplette Apothekenausstattung seit der Gründungszeit 1839. Die unzähligen Geräte wurden aufgearbeitet , identifiziert und im alten Arzneikeller zusammengetragen. Es war ein richtiges kleines Apothekenmuseum.

Der damalige Direktor des Dithmarscher Landesmuseums, Herr Dr. Nissen wurde zu Rate gezogen. Dieser war begeistert und riet dazu, die Sammlung unbedingt der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, und zwar im Nebengebäude der Apotheke, das noch das alte Laboratorium und die Stoßkammer beherbergte.

 


Das Modell der Burger Museums-Apotheke erstellt von Apotheker Peter Sommer nach der Fertigstellung des Rohbaus.

 


Auch aus dem Museumsamt in Schleswig kam grünes Licht: Der Landesmuseumsdirektor Herr Dr. Helmut Sydow befürwortete ausdrücklich ein Burger Apothekenmuseum im Nebengebäude. Da außerdem ein Städtebau-Förderungsprogramm in Burg angelaufen war, schienen die Sterne günstig zu stehen.
Aber man hatte die Rechnung ohne den Nachbarn gemacht. Die benachbarte Kirche wollte einer Überwegung über ihr Grundstück zum Museumsgebäude nicht zustimmen. Man wollte nicht gestört werden und untersagte prompt per Anwalt jeden Zugang zur Apotheke. Das war das Ende des Burger Apothekemuseums.

Seitdem gammelte die sehenswerte Apothekensammlung in Stall und im Arzneikeller vor sich hin. Die Kontakte zum Museumsamt in Schleswig wurden aber aufrecht erhalten. Zwischenzeitlich erwarb die Gemeinde Burg das Sattlereigebäude der Familie Bernhardt, das als künftiges Burger Heimatmuseum dienen sollte. Hier sollte auch die Apothekensammlung von Peter Sommer eine Bleibe finden. Als die obere Etage des Burger Museums im Frühjahr 2002 bezugsfertig war, gelang es endlich nach 23 Jahren, die Schätze im alten Arzneikeller der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Eine schwierige Aufgabe war es, die Museumsapotheke im Obergeschoss des Heimatmuseums auf engstem Raum authentisch und glaubwürdig zu präsentieren. Die Pläne für die Museumsapotheke waren fertig. Auf der Hauptversammlung im März 2002 stellte Apotheker Peter Sommer anhand eines Modells erstmals das Konzept für die Apothekeneinrichtung vor. Die Apothekensammlung stellte sich als so umfangreich heraus, dass daraus eine komplette Museumsapotheke entstehen sollte. Nach 15 Monaten harter Arbeit war dann die Museums-Apotheke fertig und das Museum mit Leben erfüllt. Seit dem 17. Mai 2003 können Sie das Leben in Burg über zwei Jahrhunderte in der großen Mühlenstraße hautnah erleben.

 


Treten Sie hier ein in unsere

Burger Museums-Apotheke

 

 

 

 

Erleben Sie die Vergangenheit hautnah -
im Burger Museum