|
Burger
Museum
Home Der Foerderverein Die Sattlerei Der Kaufmann Die Museums-Apotheke Der Zahnarzt Die Schifffahrt Das Handwerk Anreise Events Hilfe Impressum Museumsnacht Gaestebuch Alte Raeucherei
Ihre Email an uns:
info(at)
burger-museum.de
|
Burger
Museum
Landapotheke, Gewerbe & Schifffahrt
Große Mühlenstraße 6, D 25712 Burg/D.
Tel.:
04825/902200 |
| |
Öffnungszeiten:
Hauptsaison: Ab Ostern sonntags, vom 1.Mai bis 31. Okt. dienstags, freitags, samstags und
sonntags, jeweils von 14.30 bis 16.30 Uhr, in der Nebensaison nur sonntags. Am
15.November und am 2.Advent von 14 bis 17 Uhr.
Weihnachten bis Ostern geschlossen. |
|
Eintrittspreise:
Erwachsene: 3,00€
Schüler: 1,50€
(einschließlich Apothekenführung) |
|
Gruppen
auf Anmeldung
Tel.: 04825/2289
Sie werden in Gruppen a 7 Personen durch unser Museum und die Apotheke
geführt.
Ab 10 Personen:
2,50€ je Person |
|
Klönschnack
& Kaffee
Im urgemütlichen Museums-Cafe
des Burger Museums finden bis zu 30 Personen Platz.
|
|
Das
Burger Museum gleich zweimal im Fernsehen!
WDR
Wunderschön am 19.September um 2015 und NDR Schleswig-Holstein 18
Uhr (13 Minuten Sendezeit!), Termin wird noch bekannt gegeben.
|
| |
|
Die
Museums-Apotheke

Die Rezepturwaage der Burger Apotheke
wurde am 10. Juli 1887 aufgestellt und in Betrieb genommen.
|
|
Im Jahre 1980 wurde man in der Privilegierten Apotheke in Burg fündig.
Beim Stöbern auf dem Dachboden hielt man plötzlich die
Schleswig-Holsteinische Medizinalverfassung von 1834 in den Händen.
Das machte neugierig und in der
nächsten Zeit wurden sämtliche Böden, Abseiten, Keller und Stallungen
der alten Apotheke durchsucht.
Das Ergebnis war sensationell: Man fand fast eine komplette
Apothekenausstattung seit der Gründungszeit 1839. Die unzähligen Geräte
wurden aufgearbeitet , identifiziert und im alten Arzneikeller
zusammengetragen. Es war ein richtiges kleines Apothekenmuseum.
Der damalige Direktor des
Dithmarscher Landesmuseums, Herr Dr. Nissen wurde zu Rate gezogen. Dieser
war begeistert und riet dazu, die Sammlung unbedingt der Öffentlichkeit
zugänglich zu machen, und zwar im Nebengebäude der Apotheke, das noch
das alte Laboratorium und die Stoßkammer beherbergte.
|
|
|

Das Modell der Burger
Museums-Apotheke erstellt von Apotheker Peter Sommer nach der
Fertigstellung des Rohbaus.
|
|
Auch aus dem Museumsamt in Schleswig kam grünes Licht:
Der Landesmuseumsdirektor Herr Dr. Helmut Sydow befürwortete ausdrücklich ein
Burger Apothekenmuseum im Nebengebäude. Da außerdem ein Städtebau-Förderungsprogramm in Burg angelaufen war,
schienen die Sterne günstig zu stehen. Aber man hatte die Rechnung ohne den
Nachbarn gemacht. Die benachbarte Kirche wollte einer Überwegung über
ihr Grundstück zum Museumsgebäude nicht zustimmen. Man wollte nicht
gestört werden und untersagte prompt per Anwalt jeden Zugang zur
Apotheke. Das war das Ende des Burger Apothekemuseums.
Seitdem gammelte die sehenswerte
Apothekensammlung in Stall und im Arzneikeller vor sich hin. Die Kontakte
zum Museumsamt in Schleswig wurden aber aufrecht erhalten. Zwischenzeitlich erwarb die Gemeinde
Burg das Sattlereigebäude der Familie Bernhardt, das als künftiges
Burger Heimatmuseum dienen sollte. Hier sollte auch die
Apothekensammlung von Peter Sommer eine Bleibe finden. Als die obere Etage des Burger Museums
im Frühjahr 2002 bezugsfertig war, gelang es endlich nach 23 Jahren, die
Schätze im alten Arzneikeller der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Eine schwierige Aufgabe war es, die Museumsapotheke im Obergeschoss des Heimatmuseums
auf engstem Raum authentisch
und glaubwürdig zu präsentieren. Die Pläne für die
Museumsapotheke waren fertig. Auf der Hauptversammlung im März 2002 stellte Apotheker
Peter Sommer anhand eines Modells erstmals das Konzept für die
Apothekeneinrichtung vor. Die Apothekensammlung stellte sich als so
umfangreich heraus, dass daraus eine komplette Museumsapotheke entstehen
sollte. Nach 15 Monaten harter Arbeit war dann die
Museums-Apotheke fertig und das Museum mit
Leben erfüllt. Seit dem 17. Mai 2003 können Sie das Leben in Burg über zwei
Jahrhunderte in
der großen Mühlenstraße hautnah erleben.
|
|
Treten Sie hier ein in unsere
Burger
Museums-Apotheke
|
|